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Neue Webseite – von WordPress zu Astro

Nach vielen Jahren mit WordPress habe ich meine Seite endlich modernisiert. Warum ich mich für Astro entschieden habe, welche Tools ich genutzt habe und was mich das gekostet hat – ein kurzer Erfahrungsbericht.

·4 Min. Lesezeit
Der neue Look – aufgeräumt, schnell und modern.
Der neue Look – aufgeräumt, schnell und modern. Foto von Stockcake auf Stockcake.

Ja, es ist endlich passiert. Nach gefühlt einer Ewigkeit mit WordPress habe ich meine Seite komplett neu aufgebaut – und dabei auf einen anderen Ansatz gesetzt: einen statischen Sitegenerator.

Die alte Seite – gut, aber in die Jahre gekommen

Wer meinen Blog schon länger kennt, erinnert sich vielleicht noch an den alten Look. WordPress hat seinen Job über die Jahre solide erledigt, aber irgendwann wollte ich mehr Kontrolle, weniger Overhead und vor allem: eine schnellere, schlankere Seite.

Screenshot der alten WordPress-Version des Blogs

So sah die alte Seite zuletzt aus. Funktional, aber nicht gerade zeitgemäß.

Warum Astro?

Die Wahl fiel auf astro.build – und ich bereue es keinen Moment. Astro ist ein statischer Sitegenerator, der standardmäßig so wenig JavaScript wie möglich ausliefert. Das Ergebnis: blitzschnelle Seiten, sauberes HTML und ein Entwickler-Erlebnis, das wirklich Spaß macht.

Kein Plugin-Chaos, kein Datenbank-Overhead, keine endlosen WordPress-Updates. Stattdessen: Markdown-Dateien, saubere Komponenten und volle Kontrolle über das Ergebnis.

Das Template

Als Ausgangspunkt habe ich das QuietPages-Theme von Andrei Alba genutzt. Es ist minimalistisch, lesbarkeitsoptimiert und genau das, was ich für einen textlastigen Blog gesucht habe. Clean, schnell, zugänglich.

Das Teaser-Bild auf der Startseite stammt übrigens von Stockcake – eine tolle Quelle für lizenzfreie Fotos.

Wie die Seite entstanden ist

Die Seite ist manuell erstellt und wurde mit Unterstützung von KI – konkret Codex und Claude – angepasst und verfeinert. Die KI hilft vor allem beim Schreiben von Komponenten, beim Lösen kniffliger CSS-Fragen und beim Strukturieren von Inhalten. Die Entscheidungen treffe aber immer noch ich selbst.

Der Code liegt bei GitHub, die Seite selbst läuft bei Netlify (kostenloser Tier reicht für meine Zwecke vollkommen aus), und die Domain ist wie gehabt bei goneo.de registriert. Ein solider Stack für ein persönliches Blog-Projekt.

Was mich das gekostet hat

Das initiale Aufsetzen – vom leeren Projekt bis zur fertigen, live geschalteten Seite – hat in etwa einen Arbeitstag gedauert. Das ist erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, was dabei alles drin steckt: Theme-Anpassungen, SEO-Setup, Deployment-Pipeline, Domain-Konfiguration.

Der eigentliche Aufwand kommt jetzt: der Inhalt. Die Demo-Posts aus dem Theme müssen raus, echte Artikel müssen rein. Das passiert nach und nach – so wie es sich für einen persönlichen Blog gehört.

Was kommt als Nächstes?

Jetzt heißt es: Inhalte pflegen und regelmäßig neue Beiträge schreiben. Ich habe schon einige Themen im Kopf – zu Computer-Hardware, Spielen, Filmen, Serien und natürlich Leipzig.

Wenn ihr mir eure Meinung zur neuen Seite mitteilen wollt, könnt ihr das gern über das Kontaktformular tun. Ich freue mich über jedes Feedback.

Und wer weiß – vielleicht gibt es irgendwann auch eine Kommentarfunktion direkt unter den Artikeln. Mal sehen.

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